Verkehrsmedizinische Untersuchung – medizinische Fahrtauglichkeit sicher beurteilen
Die verkehrsmedizinische Untersuchung schafft Klarheit darüber, ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich in der Lage sind, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.
asz unterstützt Unternehmen mit strukturierten, rechtskonformen und transparenten Prozessen – für mehr Rechtssicherheit, verlässliche Einsatzfähigkeit und einen nachhaltigen Schutz der Gesundheit im beruflichen Fahrbetrieb.
- Rechtssicherer Nachweis
- Transparente Durchführung
- Effiziente Umsetzung








- Die Teilnahme am Straßenverkehr mit beruflicher Verantwortung verlangt ein hohes Maß an Konzentration, Belastbarkeit und gesundheitlicher Stabilität. Die verkehrsmedizinische Untersuchung dient der medizinischen Beurteilung, ob eine Person gesundheitlich in der Lage ist, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.
Für Unternehmen, die auf eine funktionierende Fahrzeugflotte und verlässliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen sind, ist die verkehrsmedizinische Untersuchung somit ein wesentlicher Bestandteil ihrer Verantwortung. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht dabei im Mittelpunkt – ebenso wie die betriebliche Rechtssicherheit und die kontinuierliche Einsatzfähigkeit.
asz begleitet Unternehmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Arbeitsmedizin mit strukturierten, rechtskonformen und transparenten Prozessen. asz führt die verkehrsmedizinische Untersuchung so durch, dass gesetzliche Vorgaben im Unternehmen zuverlässig eingehalten werden und die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig gestärkt wird.
Dabei liegt der Fokus auf einer klaren, sachlichen medizinischen Bewertung – nicht auf pauschalen Gesundheitschecks ohne Bezug zur Tätigkeit.
Das asz-Leistungsspektrum der verkehrsmedizinischen Untersuchung
Das Leistungsspektrum der Verkehrsmedizin im asz umfasst
- Verkehrsmedizinische Untersuchung
- Untersuchung gemäß FeV
- Ausstellung medizinischer Bescheinigungen und Gutachten.
Alle Leistungen erfolgen medizinisch fundiert, rechtssicher und praxisorientiert. In der Umsetzung bedeutet das: klare Terminorganisation, nachvollziehbare Abläufe, verständliche Rückmeldungen und eine Dokumentation, die den Anforderungen der jeweiligen Stelle entspricht. Dabei wird die ärztliche Schweigepflicht stets eingehalten, sodass keine medizinischen Details an den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin weitergereicht werden.
asz unterstützt in der Verkehrsmedizin insbesondere Unternehmen und Personengruppen, bei denen Fahrtätigkeiten eine zentrale Rolle spielen oder FeV-bezogene Nachweise erforderlich sind. Dazu zählen
- beruflich fahrende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
- Transport- und Logistikunternehmen sowie
- Personen mit behördlichen Nachweispflichten, etwa im Rahmen einer Verlängerung oder Neuerteilung bestimmter Fahrerlaubnisklassen.
Die Verkehrsmedizin ist häufig in umfassende arbeitsmedizinische Betreuungskonzepte eingebunden, beispielsweise im Rahmen der betriebsärztlichen Betreuung nach DGUV Vorschrift 2 oder als Ergänzung zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen.
Umfang und Ablauf der verkehrsmedizinischen Untersuchung
Im Rahmen einer verkehrsmedizinischen Untersuchung wird vom asz geprüft, ob gesundheitliche Voraussetzungen für das sichere Führen von Fahrzeugen vorliegen. Der Umfang richtet sich nach Anlass, Tätigkeit und rechtlicher Grundlage. Typische Bestandteile sind ein ärztliches Gespräch (Anamnese), die Beurteilung relevanter Vorerkrankungen, die Prüfung des Seh- und Hörvermögens sowie eine Einschätzung von Belastbarkeit, Reaktionsfähigkeit und Konzentration. Je nach Fragestellung können ergänzende Untersuchungen hinzukommen. Dabei informiert das asz vor der Untersuchung welche Untersuchungen und Elemente für den Ihren jeweiligen Anlass notwendig sind.
- Wichtig ist: Die verkehrsmedizinische Untersuchung ist keine allgemeine Gesundheitsprüfung, sondern eine gezielte medizinische Bewertung der Fahrtauglichkeit. asz achtet auf eine sachlich begrenzte, fachlich begründete Durchführung. Das bedeutet auch, dass nur solche Aspekte durch das asz erhoben werden, die einen plausiblen Bezug zu der Verkehrssicherheit oder zur konkreten Fahr- bzw. Transporttätigkeit haben.
Die Untersuchung folgt einem klaren, standardisierten Ablauf:
- Klärung des Anlasses (z. B. berufliche Fahrertätigkeit, FeV-Vorgabe, behördliche Anordnung).
- Ärztliche Anamnese mit Fokus auf verkehrsrelevante Themen (z. B. Kreislauf, Stoffwechsel, neurologische Auffälligkeiten, Schlafqualität, Medikamenteneinnahme).
- Durchführung der erforderlichen Untersuchungen (z. B. Seh- und Hörtests, ggf. zusätzliche Funktions- oder Leistungstests).
- Medizinische Bewertung der Fahreignung bzw. Fahrtauglichkeit im Rahmen der Fragestellung.
- Ausstellung einer medizinischen Bescheinigung oder eines ärztlichen Gutachtens, sofern erforderlich.
Nach der Durchführung der verkehrsmedizinischen Untersuchung erhalten die untersuchten Personen durch das asz eine medizinische Bescheinigung und – falls gesetzlich oder behördlich erforderlich – ein ärztliches Gutachten. asz sorgt für transparente Abläufe, kurze Wege und eine verständliche Einordnung der Ergebnisse. Medizinische Detailinformationen bleiben vertraulich.
Für Unternehmen ist vor allem entscheidend, dass die erforderlichen Nachweise fristgerecht und formal korrekt vorliegen, während Diagnosen oder sensible Details im ärztlichen Bereich verbleiben. asz berät und übergibt diese komplexen und zu Teilen zeitkritischen Inhalte mithilfe der Online-Plattform verständlich und übersichtlich.
Je nach Vereinbarung kann die verkehrsmedizinische Untersuchung beim asz in einer arbeitsmedizinischen Praxis oder direkt im Betrieb durchgeführt werden – beide Varianten sind möglich. In größeren Unternehmen oder bei mehreren anstehenden Verlängerungen ist eine Durchführung im Betrieb oft effizient, da Fahrpersonal, Disposition und Personalabteilung Zeit und Wege sparen. In kleineren Betrieben kann eine Praxislösung sinnvoll sein, wenn nur einzelne Untersuchungen anstehen.
Gesetzliche Vorgaben und Anforderungen
Eine verkehrsmedizinische Untersuchung ist verpflichtend, wenn
- die FeV dies vorsieht
- eine Fahrerlaubnis verlängert oder neu erteilt wird
- eine behördliche Anordnung besteht oder
- berufliche Fahr- bzw. Transporttätigkeiten besondere Anforderungen stellen.
Wird eine erforderliche Untersuchung nicht rechtzeitig erneuert, darf das betreffende Fahrzeug nicht mehr im Straßenverkehr geführt werden. Das kann in der Praxis zu unmittelbaren Einsatzstopps führen, etwa, wenn eine Verlängerung der Fahrerlaubnis aus formalen Gründen nicht rechtzeitig beantragt werden konnte oder ein Nachweis fehlt.
Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht verpflichtet sein, die gesundheitliche Fahreignung durch eine verkehrsmedizinische Untersuchung prüfen zu lassen, bspw., wenn Hinweise auf relevante Einschränkungen vorliegen oder die Gefährdungsbeurteilung besondere Risiken ergibt. In solchen Fällen unterstützt asz bei der rechtlichen Einordnung und bei der Auswahl des passenden Untersuchungsformats.
Pflicht- bzw. regelmäßig relevante Untersuchungen gelten unter anderem für:
- LKW-Fahrer und -Fahrerinnen (Klassen C, CE): in der Regel alle fünf Jahre, verbunden mit ärztlicher und augenärztlicher Untersuchung.
- Bus-Fahrer und -Fahrerinnen (Klassen D, DE): ebenfalls regelmäßig; ab 50 Jahren kann ein zusätzlicher Leistungstest verpflichtend sein.
- Fahrgastbeförderung (Taxi, Mietwagen, Krankenfahrdienst): häufig im Fünf-Jahres-Rhythmus, inklusive Leistungstest.
- Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (G25): nicht FeV-gebunden, aber arbeitsmedizinisch etabliert, um Arbeitsunfälle zu vermeiden und die Eignung für besondere Belastungen zu beurteilen.
asz setzt hierfür ausschließlich qualifizierte Ärztinnen und Ärzte ein, die mit den medizinischen und rechtlichen Vorgaben vertraut sind.
Beispiel aus der Praxis
Ein Krankenfahrdienst setzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl im Stadtverkehr als auch auf längeren Überlandfahrten ein. Die Verantwortung ist hoch, weil häufig mobilitätseingeschränkte Personen transportiert werden. Hier sind neben Sehvermögen und Reaktionsfähigkeit auch Belastbarkeit, Stressresistenz und eine stabile gesundheitliche Gesamtsituation relevant. Eine strukturierte Untersuchung von asz hilft, Risiken früh zu erkennen und Maßnahmen (z. B. Anpassung der Einsatzplanung) rechtzeitig einzuleiten.
Kosten der verkehrsmedizinischen Untersuchung
Die Kosten einer verkehrsmedizinischen Untersuchung hängen vom Anlass und der rechtlichen Grundlage, vom Umfang der erforderlichen Untersuchungen sowie davon ab, ob eine einfache Bescheinigung oder ein Gutachten notwendig ist.
asz bietet hierbei transparente, nachvollziehbare Kostenmodelle für die verkehrsmedizinische Untersuchung an ohne überflüssige Zusatzleistungen. Für Unternehmen ist besonders vorteilhaft, dass die Leistungspakete vorab klar beschrieben sind und die Abrechnung planbar bleibt.
Unterschied zwischen Verkehrsmedizin und der FeV
Verkehrsmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet. Es befasst sich mit der Frage, ob gesundheitliche Einschränkungen vorliegen, die die sichere Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigen können. Relevant sind dabei nicht nur akute Erkrankungen, sondern auch chronische Gesundheitszustände, funktionelle Einschränkungen, Sinnesleistungen (insbesondere Sehen und Hören), die Einnahme bestimmter Medikamente sowie Belastungs- und Stressfaktoren durch Schichtarbeit oder lange Fahrzeiten. Diese werden im Rahmen der verkehrsmedizinischen Untersuchung erhoben und ggf. analysiert.
Die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) ist der rechtliche Rahmen, der festlegt, wann eine verkehrsmedizinische Untersuchung erforderlich ist, für welche Fahrerlaubnisklassen sie gilt und welche Nachweise oder Gutachten vorzulegen sind. In der Praxis ist die FeV besonders wichtig bei LKW- und Bus-Fahrerlaubnissen (z. B. Klassen C/CE und D/DE) sowie bei Erlaubnissen zur Fahrgastbeförderung.
Zur Verdeutlichung des Verhältnisses kann folgendes Beispiel genannt werden: In einem Logistikunternehmen läuft die Fahrerlaubnisverlängerung für Klasse CE an. Die FeV gibt vor, dass hierfür regelmäßig ärztliche und augenärztliche Nachweise benötigt werden. Das Unternehmen muss sicherstellen, dass die Fristen eingehalten werden, da die betroffene Person das Fahrzeug ansonsten rechtlich nicht mehr führen darf. Die verkehrsmedizinische Untersuchung schafft hier Planungssicherheit: Sie ermöglicht eine frühzeitige, nachvollziehbare Bewertung und verhindert kurzfristige Einsatzlücken.
Verkehrsmedizinische Untersuchung vs. MPU
Die verkehrsmedizinische Untersuchung ist nicht mit der MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) gleichzusetzen. Die verkehrsmedizinische Untersuchung beurteilt die medizinische Fahrtauglichkeit beziehungsweise Fahreignung im medizinischen Sinne, während eine MPU zusätzlich eine psychologische Bewertung beinhaltet. Eine MPU erfolgt ausschließlich nach behördlicher Anordnung, meist im Zusammenhang mit bestimmten Vorgeschichten (z. B. Alkohol- oder Drogendelikten, wiederholten Verkehrsverstößen).
Verkehrsmedizin verantwortungsvoll umsetzen
Die verkehrsmedizinische Untersuchung ist ein zentrales Instrument zur Sicherstellung der medizinischen Fahrtauglichkeit. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr und bietet Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern rechtliche Orientierung.
asz begleitet die verkehrsmedizinische Untersuchung fachlich fundiert, FeV-konform und praxisnah – orientiert an anerkannten arbeits- und verkehrsmedizinischen Standards und mit dem Ziel, Sicherheit und Gesundheit im Berufsalltag nachhaltig zu stärken.
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Kundenstimmen
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Nettes und freundliches Team, schnelle Untersuchung und so gut wie keine Wartezeit
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Geschäftsführerin